Wellness für deine Website

 

Diese 15 Energie-Kicks schaffen Vertrauen
in dich und dein Angebot

Wozu hast du eine Website? Welche Aufgaben erfüllt sie für dich? Wie achtsam betreust du sie? Für viele KMU-Unternehmen ist die eigene Website das zentrale Marketinginstrument, um die Einzigartigkeit des Unternehmens und sein Angebot zu präsentieren. Sie soll das Vertrauen bei (potenziellen) Kund*innen wecken und stärken. Was aber passiert, wenn sich die Website unbemerkt nicht auf allen Ebenen von ihrer besten Seite zeigt? Besucher*innen nehmen diese Unstimmigkeit unbewusst wahr und das Vertrauen in das entsprechende Unternehmen wird geschmälert. Potenzielle Kund*innen entscheiden sich unter Umständen gegen eine Kontaktaufnahme oder gegen einen Kauf – obwohl die Produkte, das Team und die Unternehmensphilosophie nach wie vor spitzenmässig sind. Und das ganz Fiese an dieser Geschichte ist, dass der/die Unter*nehmerin nichts «vom schlechten Benehmen» seiner Website mitbekommt, weil es oft subtile Faktoren sind, die über Wohlsein oder Unwohlsein bestimmen – und so das Unterbewusstsein beeinflussen.

Diese Tipps – aufgeteilt in Design, Struktur, Inhalt und Technik – helfen dir, deine Website im Fluss zu halten:

 

1. Jedes Ding an seinen Platz

Bedingt durch unseren Lesefluss von oben links nach unten rechts, gibt es für jedes Element, wie z.B. Logo, Navigation, Zierelement, Foto und Text, den passenden Platz auf der Website. Es gibt kein Gesetz wie Inhalte angeordnet werden müssen. Zwei Faustregeln können behilflich sein: Achte auf genügend Abstand zwischen den Elementen damit sie besser wahrgenommen werden können. Und schaffe «Inseln» auf der Seite, die deine Augen beim Lesen oder Überfliegen der Website, einen Moment der Ruhe gönnen.

2. Farben

Farben haben eine unglaubliche Wirkung. Sie transportieren Werte und vermitteln ohne Worte starke Botschaften. Darum ist es besonders wichtig, dass bereits beim Logo die perfekten Farben für dich und dein Unternehmen definiert sind. Arbeite auf der Website mit Farben aus deinem Logo- und Corporate Design. Achte – den Brillenträger*innen und Menschen mit Sehschwäche zu liebe – unbedingt auf eine gutes Kontrastverhältnis bei den Schriften. Schrille und kräftige Farben werden durch die Bildschirmhelligkeit verstärkt und ermüden das Auge. Wenn es für die Besucher*innen zu anstrengend wird, verlassen sie deine Seite. Setze solche Farben deshalb sparsam ein und vermeide grossflächige Gestaltungen. Auch wichtig: Ca. jeder zehnte Mann kann wegen einer Sehschwäche Rot und Grün nicht unterscheiden. Vermeide deshalb diese Farbkombination.

3. Schriften

Genau wie Farben haben auch Schriften eine starke Wirkung. Schau mal ganz genau hin. Ist deine Schrift eher sportlich schmal oder gemütlich breit? Sind die Buchstaben dynamisch spitzig oder rund und weich? Wie wirkt deine Schrift? Hast du eine weit verbreitete Schrift oder hebst du dich mit einer sorgfältig ausgewählten Schriftart ab? Eine perfekte Schrift passt optimal zu dir und deinen Werten und ist am Bildschirm (PC, Tablet und Smartphone) gut lesbar. Wähle lieber eine etwas grössere Schriftgrösse und arbeite immer mit genügend Zeilenabstand. Achte auch darauf, dass die Zeilen eine angenehme Länge haben. Wenn sie zu schmal sind, haben nur wenige Worte auf einer Zeile Platz und das Auge muss dauernd einen neuen Zeilenanfang suchen. Wenn sie zu lange sind, hat das Auge Mühe, der Zeile zu folgen. Beides ist anstrengend und gibt dem Besucher unbewusst ein schlechtes Gefühl.

4. Fotos

«Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte» ist ein sehr bekanntes Sprichwort. Bilder erzählen immer eine Geschichte und kommunizieren mit uns auf der emotionalen Ebene. Sie werden von den meisten Menschen sehr viel schneller wahrgenommen und verarbeitet als Text. Wähle deine Bilder sorgfältig aus. Achte darauf, dass die Bilder zu deinen Texten und Botschaften passen und die richtigen Werte suggerieren. Farben, Sujet, Lichtsituationen, Hintergründe und auch der Bildaufbau lassen ein Bild in eine bestimmte Richtung wirken. Ein Fitnessstudio für Hartgesottene braucht andere Bilder als ein Yogastudio für Senioren – obwohl es bei beiden um Sport und Fitness geht.

Weil Bilder so stark wirken, lohnt sich die Investition in eigenes Bildmaterial. Bilder von dir, deinem Unternehmen, deiner Arbeit, deinen Mitarbeitenden sind authentisch und zeigen dich, wie du bist. Bilder aus einer Bilddatenbank – die im unglücklichsten Fall auch noch von Mitbewerbern verwendet werden – können diese Aufgabe niemals erfüllen.

Und noch was: Achte drauf, dass deine Bilder scharf dargestellt werden. Unscharfe, verpixelte Bilder werden von unserem Unterbewusstsein als «nicht stimmig» oder «mühsam» eingestuft, was deine Besucher*innen in die Flucht schlägt.

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